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Als Pferdetypus werden die phantastischen Araber erstmals 2000 v. Christi aufgeführt. Die nomadischen Beduinen verwöhnten ihre Pferde über alle Maßen, legten damit den Grundstein für das gutartige Temperament, für einen Edelcharakter, für Duldsamkeit und Anhänglichkeit. Diese intelligenten Pferde mit dem ausgeprägten Gehör, Gedächnis-und Ortssinn, gelten als extrem belastbar. Die arabische Rasse hat zwar die Pferdezüchtungen der Welt nachhaltig beeinflusst, ist selbst aber reinblütig geblieben.
Die Sage führt die Araber auf die fünf legendären Stuten Mohammeds zurück, die zu den fünf Hauptlinien führten: Kuhaylan, Siglavi, Hamdani, Hadban und Objan. Der Kuhaylan gilt als maskuliner Urtypus, der Siglavi verkörpert das feminine Urelement.Die bekannteste Farbe des Arabers ist das reine Weiß des Schimmels, die Rappen dagegen sind so selten, dass sie einst nur für die Fürsten reserviert wurden. Gezüchtet wird der Araber heute nicht nur in seinem Stammgebiet, sondern auch in vielen europäischen Ländern und in den USA.
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