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Jean-Marc Imbert
Wer ist Jean-Marc Imbert?
Schon als kleiner Junge fühlte er sich zu den Pferden hingezogen und nahm sehr früh Unterricht an einer örtlichen Reitschule.
Immer davon überzeugt, dass er eine traditionelle akademische Reiterkarriere einschlagen wird, verbrachte er viel Zeit damit, das unsichtbare Band zwischen Mensch und Pferd zu analysieren und zu verstehen. Seine Theorie war, dass es eine Möglichkeit geben muss, über irgendeinen Trick eine andere Verständigungsform zu finden, da das Pferd die von Menschen aufgedrängten Einschränkungen akzeptieren kann, obwohl es so viel größer und stärker ist als dieser.
Die Freiheitsdressur
Auf diese Weise entwickelte Jean-Marc an einem ruhigen Fleckchen in der Provence ganz alleine eine neue Art der Kommunikation mit den Pferden. Er versuchte sie zu verstehen und sich verständlich auszudrücken ohne etwas aufzudrängen. Diese Art der Annäherung an die Pferde führt zu einer wahren Symbiose zwischen ihm und seinen Begleitern, sogar so intensiv, dass diese zwei Wesen nichts anderes mehr machen wollten. Befreit vom Zwang, ohne Anforderung oder Bestrafung, werden dem Pferd zwei Lösungen von gleicher Schwierigkeitsstufe: fliehen oder Spaß haben.
Und hier kommt die Magie ins Spiel - der Mensch und das Pferd sind Komplizen und treten nach außen hin als Einheit auf.
Wer auch immer sich den Pferden von Jean-Marc nähert, ist von der Gelassenheit in deren Blick erstaunt, in dem sich das Herz von Jean-Marc spiegelt, als ob beide schon immer zusammen gelebt haben.
Kein „normales“ Schicksal
Die Jahre vergingen und während er sein Studium der Datenverarbeitung absolvierte, verfeinerte er seine Annäherung zu den Pferden und die Erforschung ihrer Psyche. Er wiederholt es vor allen, die es hören wollen, dass seine Annäherung wie der Flirt mit einem jungen Mädchen ist, und das beweist er vor seinem ersten Publikum und später bei seinen vielfachen Erfolgen.
Als er bemerkte, dass seine kleine Show intensive Emotionen verursacht, beschließt er, weitere Shows rund um Manosque in Südfrankreich zu veranstalten. Er beendet sein Studium erfolgreich, arbeitet bei einer Firma, bei der ihm eine vielversprechende Karriere bevorstand.
Aber man hat nicht mit den Pferden gerechnet!
Im Januar 1995 wurde Bengel von Manosque zum „Les Crinières d'Or“ in Avignon, dem Mekka der Reitshows Europas, gewählt. Am Abend der Veranstaltung haben ihm tausende Besucher und Pferdeprofis in nicht enden wollenden Standing Ovations einen unvergleichlichen Triumph beschert.
Für ihn war das der Höhepunkt. Die Presse aus ganz Europa war anwesend und alle Journalisten waren sich einig: Jean-Marc Imbert ist die Entdeckung des Jahrhunderts, er entdeckt die Reitkunst neu. Dann geht alles sehr schnell. Jean-Marc gibt seine Arbeit auf um die vielen Angebote zu prüfen, die ihm jetzt vorliegen. Eine schwierige Wahl, die er jedoch nicht bereuen wird.
Eine einstimmige Anerkennung
In wenigen Monaten war er Gast bei den bedeutendstend Pferdeevents Europas, er ist der Star der Shows.. . Und jedes Mal wird das Publikum durch die Magie erobert: 15.000 Zuschauer in Paris, 10.000 in Dänemark, 20.000 in Essen bei der Equitana, 60 000 in Stockholm, . . . .
Eine einstimmige Anerkennung – Jean-Marc Imbert ist zu einer internationalen Größe geworden, die man unmöglich übergehen kann. Jean-Marc's Methode fasziniert sogar die größten Zweifler, er revolutioniert die Art sich den Pferden anzunähern.
Enthusiastische Fans
Jemand, der Jean-Marc einmal im Leben gesehen hat, kann diese Begegnung nicht vergessen. Wenn man selbst reitet, verändert sich durch ihn die eigene Einstellung zum Pferd. Täglich erreichen ihn viele anerkennenden E-Mails über das Internet.
An jedem Ort den er besucht, wird er mit Fragen bombardiert, die oft in Erstaunen und Faszination enden.
Angesichts seiner Erfolge hat der Verlag „The Belin“ ein Buch über diesen außergewöhnlichen Künstler herausgegeben. 130 Seiten in Farbe entführen in eine magische Welt, in der das Pferd König ist.
Zitat von Jean-Marc Imbert:
„Die Pferde haben mir durch ihre Genialität unvergessliche Momente geboten. Ich verehre sie alle.“
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